Ökumenische FriedensDekade 2026 in Alt-Pankow
Widerständig zu sein bedeutet: Mutig für Gerechtigkeit einzustehen, Angst durch Zuversicht zu ersetzen und laut „Nein“ zu Krieg und Gewalt zu sagen.
In den zehn Tagen laden wir herzlich ein zu spannenden Gesprächen, Theater, Musik und Besinnung.
Sonntag, 8. November · 10 Uhr
Alte Pfarrkirche Pankow
Eröffnungsgottesdienst
Mittwoch, 11. November · 19 Uhr
Alte Pfarrkirche Pankow
Theater
›christa I kassandra – ein Dialog nach Christa Wolf‹
Der Krieg ist vorbei, Troja zerstört, Kassandra eine Gefangene. Sie weiß, dass sie nur noch wenige Stunden zu leben hat. Sie ergibt sich nicht … Die dichte Inszenierung der Erzählung von Kassandra trifft erschreckend gegenwärtig auf die Zuschauer – im Inneren zerrissen, von Angst beherrscht, das Notwendige vermeiden …
Adaption und Regie: Markus Weber
Schauspiel: Johanna Malchow
Freitag, 13. November · 19 Uhr · Vortrag
›Ist die KI friedensfähig?‹
Vortrag und Gespräch mit dem KI-Wissenschaftler Prof. em. Karl Hans Bläsius (Hochschule Trier) und Daniel Guagnin (Forum InformatikerInnen für Frieden und Gesellschaftliche Verantwortung).
Sonnabend, 14. November · 18 Uhr
›Petite Messe Solennelle‹ von Gioachino Rossini
Kleine feierliche Messe“ nannte Gioachino Rossini sein letztes sakrales Werk. Doch hinter dem bescheidenen Titel verbirgt sich ein wunderbares und monumentales Meisterwerk voller dramatischer Kraft und inniger Frömmigkeit. Die außergewöhnliche Originalbesetzung verzichtet auf ein großes Orchester. Stattdessen tragen ein Klavier und das seltene Harmonium den packenden Klang des Chores und der Solisten. Besonders das Harmonium zaubert schwebende, orgelähnliche Klangfarben. So entsteht eine faszinierende Verbindung aus sakraler Würde und emotionaler italienischer Oper.
Sopran: Jana Reiner
Alt: Anna Erdmann
Tenor: Shimon Yoshida
Bass: N.N.
Harmonium: Marko Heise
Klavier: Matthias Wilke
Kirchenchor Alt-Pankow
Leitung: Rudite Livmane
Montag, 16. November · 19 Uhr
Friedensdenkschrift der EKD
Podiumsdiskussion
Die 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift der EKD versteht sich als Weiterentwicklung der friedensethischen Position der Kirche.
Sie hält an der Vision des „Gerechten Friedens“ auch angesichts von Krieg und Bedrohung fest, sagen ihre Verfasserinnen und Unterstützer; sie stellt friedensethische und pazifistische Grundsätze der christlichen Kirche in Frage, entgegnen ihre Kritiker.
Dazu führt Dr. Eckhard Zemmrich ein Podiumsgespräch mit Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD, und General i.R. Klaus Wittmann.
Mittwoch, 18. November · 19 Uhr
Abendandacht zum Buß- und Bettag
mit Pfarrer Michael Hufen
