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AKTUELLES


Eine Orgel für Alt-Pankow
nach Carl August Buchholz
Unsere Gemeinde plant den Bau einer neuen Orgel im Stil von Carl August Buchholz. Dieser große Berliner Orgelbauer baute 1859 eine Orgel für unsere Kirche - das Instrument ist verschollen und ersetzt durch eine Jehmlich-Orgel. 2021, zum 225. Geburtstag von C.A. Buchholz, soll die neue Orgel eingeweiht werden. Lesen Sie hier über das Orgelbauprojekt: orgel.alt-pankow.de

Benefizkonzert für die neue Orgel
Sonnabend, 12. Oktober | 19.30 Uhr | AltePfarrkirchePankow
Hildegard Saretz, Cembalo und Bernhard Forck, Barockvioline
Nach
italienischem Gusto:



Der junge Prinz Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar (1696-1715) war musikalisch hochbegabt: Er spielte exzellent Violine und komponierte bemerkenswert. Von seinen Reisen brachte er Musikalien von Vivaldi mit und löste in Weimar eine regelrechte Vivaldimania aus. Nach dem frühen Tod des Herzogs mit nur 18 Jahren bearbeitete Bach einige seiner Werke und Telemann veröffentlichte sechs seiner Violinkonzerte als posthumes Opus 1. ?>>> Es erklingen Werke von Johann Ernst Prinz von Sachsen-Weimar, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Giuseppe Torelli, Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi. <<<

Hildegard Saretz (Cembalo) spielt mit zahlreichen Ensembles Alter Musik, wie der Chursächsischen Capelle, dem Chemnitzer Barock-
orchester, der Capella de la Torre und dem Leipziger CembaloDuo. Sie studierte Kirchenmusik, Klavier, Korrepetition und Cembalo. Die Musikerin und Pädagogin ist Jurorin beim Wettbewerb Jugend Musiziert.

Bernhard Forck (Violine) hat sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben. Als Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin und Solist konzertiert er auf der ganzen Welt. Nebenbei übernimmt er zahlreiche pädagogische Verpflichtungen, z.?B. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.



Gemeindetag des Friedenskreises Pankow und der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow
Sonntag, 27. Oktober | 14 bis 18 Uhr | Alte Pfarrkirche Pankow
30 Jahre danach – Zeit für einen neuen Aufbruch für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung
Das Jahr 1989 bezeichnet in Europa die Überwindung einer Systemkonfrontation verbunden mit der Hoffnung, sich nun den Überlebensfragen der Menschheit stellen zu können. 30 Jahre danach sind die menschengemachten Probleme der globalen Welt – Gewalt und Krieg, Armut und Hunger, Klimawandel und Umwelt zerstörung – weiter ungelöst. Sie sind heute offensichtlich bedrohlicher und schwerer politisch zu bearbeiten. Wir stellen uns die Frage, ob und wie wir heute an die Grundüberzeugungen anknüpfen können, die in den 80er Jahren die Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen in der DDR bewegten und von der Ökumenischen Versammlung 1989 in der DDR unter der Formel »Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung« bearbeitet wurden.

Programminfo hier:





November



Café Abraham
Sonnabend, 2. November | 17 Uhr
Gemeindesaal des Lutherhauses, Pradelstraße 11
Seminar mit Dr. Thomas Würtz:
Sayyid Qutb und seine Schrift »Meilensteine«.
Kapitalismuskritik, islamische Utopie oder der Weg in die Radikalisierung?
Immer wieder wird den verschiedenen muslimischen Gemeinschaften reflex-haft eine Nähe zu den Muslimbrüdern unterstellt, mit Drohgebärde und dem Ruf nach dem Verfassungsschutz. So wird diffuse Angst produziert. Was ist übertrieben, was ist gerechtfertigt? Wer sind die Muslimbrüder? Hier tut Aufklärung Not! Sayyid Qutb (1906 – 1966), erst von Präsident Gamal Abdel Nasser sehr geschätzt, wurde unter dem Vorwurf der Verschwörung gegen den Staats-präsidenten vor Gericht gestellt und hingerichtet. Er gilt als der Theoretiker der Muslimbrüder. Vor 55 Jahren erschien seine Schrift »Meilensteine«. Sie gilt als Urdokument des politischen Islams, charakterisiert durch ein »antiautoritäres Freiheitspathos, mit dem [es] sich als Alternative zu Kommerz, Götzendienst und innerer Leere präsentiert«
taz.de am 21.04.2004

Dr. Thomas Würtz unterrichtet an der FU Berlin, Fachbereich Geschichts- und Kultur-wissenschaften. Gleichzeitig arbeitet er in der katholischen Akademie als Wissenschaftlicher Referent. Ich freue mich sehr, dass ich ihn für dieses brisante Thema gewinnen konnte. Gemeinsam werden wir uns mit dieser Schrift kritisch auseinandersetzen. Es wird um Anmeldung gebeten: renate.wegener@gmx.de



Musikalische Vesper
Sonnabend, 2. November | 19.30 Uhr | Alte Pfarrkirche
ANOYN Quartett
Werke von J.S. Bach, David Lang, Philipp Glass
Francisco Anguas Marimba / Pedro Berbel Marimba / Matías Mucchi Schlagzeug / Andrea Toselli Schlagzeug
Ein fantastisches Klangerlebnis bieten uns vier Schlagzeuger. Dieses Projekt leitet und arrangiert Francisco Anguas. Er und seine Kollegen werden uns gemeinsam bekannte Werke von Johann Sebastian Bach auf ihren Instrumenten vorführen. Ausgesuchte Instrumente werden die jeweiligen Werke begleiten. Zu dem Equipment zählen deshalb neben Marimba auch Congas, Bongos, Timbales, Becken, Tambourins, Cawbells, Blocks, Chimes… Lassen wir uns überraschen!



Musikalische Vesper
Sonnabend, 16. November | 19.30 Uhr | Alte Pfarrkirche
»Halb und halb. Erinnertes aus den Deutschländern«
heißt ein eben erschienenes Buch von Brigitte Sändig. Keine regelrechte Autobiographie, sondern die Rekapitulation von Begegnungen und Episoden eines Lebens, das durch die Wende Bruch und Aufbruch erfahren hat.
Die Autorin wird zwei Kapitel aus dem Buch lesen, in denen es um ihre verstorbene russisch-jüdische Freundin geht, um deren wechselvollen Lebensweg in der Sowjetunion, in der DDR und in Westberlin, an den sarkastischen Humor, mit dem dieses Geschick getragen wurde und an seinen tragischen Ausgang. Im Leben dieser Frau und in unserem Nachdenken darüber verbindet sich – dies gilt f\'9Fr viele Episoden des Buches – persönliches Erleben mit den tragischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Dazu erklingt Klaviermusik von dem russischen Komponisten Sergej Rachmaninow (1873-1943), dem letzten Romantiker seiner Zeit, in der Interpretation von Pianistin Antje Elger.
Anschließend laden wir zu einem Gespräch ein. Das vorgestellte Buch kann dann käuflich vor Ort von der Buchhandlung Buchlokal von Friederike Zöllner, Ossietzkystraße erworben werden. ß



Musikalische Vesper zum 1. Advent
Samstag, 30. November | 19.30 Uhr | Alte Pfarrkirche
Eingangschöe von Bachs Ad
vents- und Weihnachtskantaten
Von den beinahe 200 Bach Kantaten Johann Sebastian Bachs die auszusuchen, ist eine besondere Aufgabe. Jede einzelne ist irgendwie perfekt.
Auf meiner Liste stehen die Eingangschöre der folgenden Kantaten des Weihnachtskreises:
»Wachet auf, ruft uns die Stimme«, BWV 140
»Nun komm der Heiden Heiland«, BWV 1
»Wie schön leuchtet der Morgenstern«, BWV 1
»Schwingt freudig empor«, BWV 36
Eingangschor »Jauchzet, frohlocket« / Auszug aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248
Was bedeutet eigentlich Kantate? Der Begriff leitet sich vom italienischen Wort cantare – singen. Der Name einer Kantate ist meist auch der Name eines bekannten Kirchenliedes, und die Melodien und Motive des Liedes tauchen dann auch in der Kantate auf. In dieser Vesper werden wir den dazu entsprechenden Orgelchoral aufführen. Woche für Woche schrieb Bach neue Kantaten und führte sie anschließend auf.
Leitung: Rudite Livmane





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Im Shop können Sie die Broschüren, die anlässlich des 150. Jubiläums der Stüler-Halle erschienen sind und ebenso Magnetbilder, Postkarten und Kalender mit den bekannten Motiven unserer Kirche bestellen.
Der Erlös dient als Spende für die Kirchenrestaurierung.